Herpes und die Psyche

Herpes – wenn der Alltag leidet

„Ich weiß nicht was ich tun soll bin total verzweifelt. Ich verbrauche tubenweise Aciclovir!“

„Bin ich aussätzig? Warum ich???“

„Ich bin fast verzweifelt, war fertig ohne Ende, habe sehr viel geweint“

„Ist hier vielleicht irgendwer, mit dem ich mich austauschen kann und ich nicht mehr so ganz das Gefühl habe damit allein da zu stehen?“

„Als Erwachsene habe ich mich dann einmal so tierisch darüber aufgeregt, daß ich als es anfing meine Lippe so fest gepresst habe (Daumen darauf, mit der Hand drauf geschlagen etc.)…“

Herpes und Depression, ein unterschätzter Teufelskreis

In diesem Beitrag möchte ich gerne auf einen Aspekt eingehen, der mir sehr am Herzen liegt und den ich aufgrund meiner eigenen gesundheitlichen Vorgeschichte nur zu genau kenne: den Zusammenhang aus Herpes, Gesundheit und Psyche.

Beziehungsweise in diesem Falle genauer auf den Teufelskreis aus Psyche und Herpes. Ein Aspekt, der auch für „Nicht-Geplagte“ sehr interessant sein kann.

Die oben genannten Zitate sind nur ein ganz kleiner Auszug aus einschlägigen Foren, die sich vorwiegend mit Herpes simplex 1 und 2 befassen. So viele Betroffene fühlen sich aussätzig und allein, obgleich Herpes zu den am weitesten verbreiteten Viruserkrankungen überhaupt zählt.

Herpes und Depressionen

In dem Artikel über „Herpes und die damit einhergehenden Gefahren“ wurde bereits angeschnitten, dass immer mehr Studien einen Zusammenhang zwischen Herpesviren und Depressionen belegen. Dies liegt unter anderem daran, dass Herpesviren in jungen Jahren Nervenzellen befallen, die für die Persönlichkeitsentwicklung zuständig sind und sich damit nicht richtig entwickeln können.

Diese Entwicklungsstörung der Nervenzellen kann tatsächlich Depressionen und bipolare Störungen bedingen.

Doch auch das Herpesvirus selbst, also tatsächlich seine bloße Existenz, kann Symptome einer Depression bei Betroffenen hervorrufen. Beispielsweise aus der Hilflosigkeit heraus, wieder und wieder von schmerzhaften und für alle sichtbaren Fieberbläschen im Gesicht geplagt zu werden.

Oder da Betroffene von Herpes Genitalis ihre Sexualität nicht unbeschwert ausleben können durch Scham und Angst, den Partner anzustecken. Und einige Herpestypen, beispielsweise die Gürtelrose, können so schmerzhafte und chronische Folgen nach sich ziehen, dass sie Betroffene sogar in den Suizid treiben.

Das Immunsystem leidet unter Stress und Angst

Welcher Grund auch immer, er führt zu einem gefährlichen Teufelskreis, denn Depressionen bedeuten Stress und Stress bedeutet eine Schwäche des Immunsystems. Und ein geschwächtes Immunsystem kann sich nicht gegen hartnäckige Herpesviren zur Wehr setzen.

Tatsächlich gilt es mittlerweile als erwiesen, dass Stress und psychische Belastungen das Immunsystem schwächen. Was genau im Körper während psychisch belastender Phasen in Bezug auf das Immunsystem passiert, ist noch nicht abschließend erforscht.

Aber der menschliche Körper erkennt Stress und psychische Belastungen noch immer als eine Art „Kampfsituation“ an, in der es zunächst bloß ums Überleben geht. Für kurze Phasen dieser Art ist unser Körper auch durchaus ausgelegt, das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren.

Stress schwächt das Immunsystem und kann so Herpes auslösen

Wird ein solcher Zustand allerdings zum Dauerstand, kommt das Immunsystem quasi nicht mehr hinterher. Deshalb sollten auch latente, aber dafür dauerhafte psychische Belastungen auf keinen Fall unterschätzt werden: allein die ständige unterbewusste Angst, wieder Herpes zu bekommen.

Jedes Kribbeln und Jucken auf der Haut als Anzeichen für einen erneuten Ausbruch zu deuten. Partnerschaften zu vermeiden aus der Sorge heraus, von der HSV 2 Infektion erzählen zu müssen.

Euer Immunsystem ist damit einhergehend auch immer in einem kräftezehrenden Kampfmodus und hat gar keine Energie mehr übrig für den eigentlichen Kampf – den gegen die Herpesviren selbst.

Herpes ist kein Grund zur Scham

Ganz wichtig ist es mir, an dieser Stelle zu betonen, dass Herpes niemals einen Grund zur Scham darstellen sollte. Mir ist durchaus bewusst, dass man als Betroffener anders darüber denkt. Aber alleine die Tatsache, dass fast jeder Deutsche das HSV 1 in sich trägt und auch andere Herpestypen sehr weit verbreitet sind, zeigt, dass man vor den fiesen Viren einfach nicht gefeit ist.

Herpes ist kein Zeichen für mangelnde Hygiene, für Leichtsinn oder ständig wechselnde Partner. Das einzige, was ständige und intensive Herpesausbrüche zeigen, ist eine mangelnde Immunabwehr

Einen Geheimtipp gibt es nicht

Ich wünschte, ich könnte euch einen Geheimtipp geben, der es leichter macht, der psychischen Belastung des Herpesvirus aus dem Weg zu gehen. Doch leider kann ich das nicht. Aber die Tatsache, dass solche Zitate wie die zu Beginn dieses Artikels in tausendfacher Ausführung in unzähligen Foren zu finden sind und es ebenso viele Herpesratgeber gibt, zeigt:

Niemand ist allein mit dem Virus.

Und der erste Schritt im Kampf gegen Herpes ist zunächst der, sich mit der Existenz dieser Krankheit zu beschäftigen, Auslöser zu kennen und Wege zu finden, diese möglichst gering zu halten.

Herzliche Grüße, Deine Pia.

Ich biete Dir von ganzem Herzen meine Hilfe an, damit Herpesausbrüche auch in Deinem Leben bald kein Thema mehr sind. Um Dir möglichst schnell helfen zu können, habe ich einen dreiteiligen Videokurs entwickelt, den ich Dir zurzeit kostenfrei anbiete. Er trägt den Titel „Wie Herpesbläschen 3x schneller abheilen und Du Herpesausbrüche verhindern kannst“ und zeigt Dir in Studien bewiesene Maßnahmen, die jeder Herpesbetroffene kennen sollte. Denn alleine das Wissen um die Tatsache, dass ein Leben ohne ständige Herpesausbrüche möglich ist, wird deine Angst vor Herpes sicher ein wenig in Schach halten.

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Herpesfreie Grüße, Dein Marcel.

Pia Höllwig

studierte Kommunikationswissenschaftlerin & Bloggerin aus Leidenschaft

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